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Frauenschuh in Eiform
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Geboren 1952 in Lindberg, ließ er sich von 1966 bis 1969 an der Staatlichen Glasfachschule Zwiesel zum Glasgraveur ausbilden. Doch die drei Praxisjahre machten ihn nicht zufrieden. 1972 holte er das Fachabitur nach und studierte anschließend erfolgreich Werkstofftechnik an der FH Erlangen-Nürnberg. Anschließend war er wiederum drei Jahre in der Glasindustrie tätig, bevor er sich 1981 als freischaffender Glaskünstler selbstständig machte. Seine Methoden bei der Bearbeitung der Glas-Eier sind die Hochschnitt-Technik, bei der von der Oberfläche des Eies alles außer dem Motiv weggeschliffen wird, und die Tiefschnitt-Gravur, bei der mit diamantbestückten Rädchen das feingliedrige Motiv präzise in das Glas eingraviert werden kann. Bei unserem Meisterstück benutzte Wolfgang Schmid die Tiefschnitt-Technik.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][cz_image size=“large“ id=“cz_21363″ image=“1650″][/cz_image][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text css=““]Auf dem hohlen gelben Glaskörper wurde in den goldbräunlichen Überfang das Motiv mit Frauenschuhblüten bewundernswert detailfreudig eingraviert. Innerhalb der klaren Umrisse ist es Schmid gelungen, die Blattfasern und die Details der Blüten deutlich erkennbar zu gestalten. Den Glaskörper selbst hat der Künstler mit Unterstützung eines Glasmachers freihand am Glasofen angefertigt.
Vor allem Motive aus der Natur sind seine Spezialität: Falter, Vögel und Pflanzen, „geboren aus der Intuition, graviert von der Härte eines Diamanten und der Weichheit der Vision“, sagt Wolfgang Schmid. Das Frauenschuh-Ei wurde vom Freilichtmuseum Finsterau für die Ausstellung „Liebhaberstücke – Ostereier aus Glas“ im Frühjahr 2010 angekauft. Es ist ein besonderes Beispiel für die Erneuerung der Glas-Ei-Kunst, die – angeregt von einigen erfahrenen Glasbläsern und -graveuren und gefördert von der Glasfachschule Zwiesel sowie einigen klugen Sammlern – nach 1980 im Bayerischen Wald in Gang kam und bis heute anhält.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][cz_gap height=“20px“][cz_free_line id=“cz_69606″ sk_line=“background-color:#cccccc;height:1px;“][vc_column_text css=““ el_class=“smalltext“]
Text: Johanna Fendl, Foto: Bildarchiv Freilichtmuseum Finsterau
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