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Wenn‘s zischt und kracht…
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Der Verschluss von Codds Flasche funktioniert nach dem Prinzip eines Kugelventils: eine Glaskugel wird durch den Überdruck der Kohlensäure im Flascheninneren nach oben gegen einen Gummiring im Flaschenhals gedrückt. Das beim Öffnen der Flasche, durch das nach Innen drücken der Glaskugel, entstehende charakteristische Geräusch – ein zischendes Krachen – verhalf dem daraus konsumierten Getränk zu seinem lautmalerischen Namen: Kracherl (gesprochen: Grààchal), bayerisch für Limonade. Der ungewöhnlich gewölbte Flaschenhals verhindert, dass die Kugel nach dem Öffnen ins Flascheninnere fällt oder beim Trinken stört.
Die Kugelverschlussflasche (engl. Globe-Stoppered Bottle oder Codd Bottle) wurde in Großbritannien nur bis 1930 hergestellt. In Deutschland erfolgte die Produktion – zunächst in Glashütten, später industriell – bis 1959, bis sie schließlich durch die Flasche mit Bügelverschluss oder Kronkorken verdrängt wurde.
Einst ein Gegenstand des alltäglichen Gebrauchs und von geringem Wert, ist die Flasche mit dem originellen Verschluss heute selten geworden und bei Sammlern begehrt. Auch das Freilichtmuseum Finsterau besitzt nur wenige dieser Raritäten.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][cz_free_line id=“cz_69606″ sk_line=“background-color:#cccccc;height:1px;“][vc_column_text css=““ el_class=“smalltext“]
TEXT: Lisa Maria Ornezeder | PHOTO: Konrad Obermeier
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