[vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_column_text css=“.vc_custom_1743501345004{margin-bottom: 20px !important;}“ el_class=“colmassing“]
Reserve ruht
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Decke und Seitenblätter des Sattels sind aus ungefärbtem Schweinsleder gefertigt. Nur die Polster unter dem stählernen Sattelkern sind rinds- oder kalbsledern.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][cz_gap height=“10px“][vc_column_text css=““]Die Satteldecke weist eine Beschädigung auf, die aber sorgfältig vernäht ist. Es wird kolportiert, hier sei ein Säbelhieb, der dem Reiter gegolten habe, in den Sattel gegangen. Der Schaden scheint aber weniger ein Schnitt, denn ein Riss zu sein, der bei einem Sturz oder bei einem unsachgemäßen Transport entstanden ist. Jedenfalls ist die Beschädigung sattlermäßig ganz einwandfrei repariert.
Mit einem schrägen Spannstich sind die Ränder des Risses so zusammengezogen, dass sich die Lederteile weder längs oder quer verschieben noch überlappen können. Der Handwerker konnte hier keine unsichtbare Naht machen, ohne dass er den Sattel weitgehend aufgetrennt hätte, also hat er den Spannstich gleichmäßig wie eine Ziernaht hergestellt, die Nahtlöcher sind in regelmäßigem Abstand mit einer Ahle vorgestochen.[/vc_column_text][cz_gap height=“10px“][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][cz_image size=“large“ id=“cz_41468″ image=“1763″][/cz_image][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text css=““]Der gewachste Nähzwirn wurde wohl mit einer gekrümmten Sattlernadel eingezogen.
Der Sattel ist mit einigen Ringen, Riemen und Beschlägen ausgestattet, an denen der Chevauleger Ausrüstung befestigen konnte, zwischen dem kleinen und dem großen Seitenblatt sind verdeckt die Sicherheitssteigösen eingefügt, an denen die Steigbügelriemen befestigt werden konnten. Die Steigbügel sind allerdings nicht mehr erhalten.
Der Chevauleger auf unserem Bild aus dem Jahr 1914 ist der Bauernsohn Michael Zauner, vermutlich in der Landshuter Kaserne.
Er reitet ein Rottaler Pferd. Diese mittelschwere Pferderasse war beim Militär für den leichten Tross und für die Chevaulegers sehr begehrt, heute ist sie fast ausgestorben.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][cz_gap height=“20px“][cz_free_line id=“cz_69606″ sk_line=“background-color:#cccccc;height:1px;“][vc_column_text css=““ el_class=“smalltext“]
Text: Martin Ortmeier, Foto: Hans Eichinger, Archiv Freilichtmuseum Finsterau
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