Saurüssel

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Saurüssel

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Neben Millionen von Gebrauchsgefäßen entstanden in den Werkstätten der Hafner auch Sonderformen. Sie lassen sich entweder mit geläufigen Formen in Verbindung bringen oder gehen formal ihre eigenen Wege.
[cz_image size=“1200×700″ id=“cz_20368″ image=“1767″][/cz_image][cz_gap height=“10px“][vc_column_text css=““ el_class=“smalltext“]Pfanne, Inv.-Nr. M 1994/503[/vc_column_text][cz_gap height=“20px“][vc_column_text css=““]Sie hatten dann nicht teil an der Herstellung großer Stückzahlen und zeigen deshalb weniger deutlich einheitliche Merkmale.

Der Saurüssel ist ein Gefäß mit Henkel und Ausguß. Er wurde als Bratreine und Pfanne besonders für Taubenbraten verwendet. Damit die Tauben nicht in der Soße „schwimmen“, wodurch das Krustigwerden der Haut im unteren Teil verhindert würde, und dennoch genug Soße für die Knödel und die Fülle gewonnen werden konnte, wurde der Aufguß mehrmals während des Bratens wieder in ein separates Gefäß gegossen.

Heute ist diese spezialisierte keramische Form trotz ihrer Vorzüge kaum noch im Handel erhältlich. Sie kann dagegen bis in das 11. Jahrhundert zurück durch Bildbelege nachgewiesen werden.[/vc_column_text][cz_free_line id=“cz_69606″ sk_line=“background-color:#cccccc;height:1px;“][vc_column_text css=““ el_class=“smalltext“]TEXT: Hans Eichinger | PHOTO: Hans Eichinger[/vc_column_text][cz_gap height=“20px“][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_widget_sidebar sidebar_id=“cz-custom-sammlungen-massing“][cz_gap height=“10px“][/vc_column][/vc_row]