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Schleudertrauma oder Traumschleuder?
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Neben Fahr- und Motorrädern waren geraume Zeit Milchzentrifugen oder Separatoren einige der Verkaufsschlager jener Gütersloher Firma. Freilich lag ihnen allen irgendwie das Prinzip des Schleuderns als Ursache des Funktionierens zu Grunde – außer bei den Zweirädern natürlich, denn da war doch in erster Linie der Benutzer für den Schleudervorgang verantwortlich…
Das mit dem richtig herum zu verstehenden Prinzip belegt jedoch augenfällig unsere „Mielena“, ein außergewöhnlich gut erhaltenes Exemplar dieser Gattung.
Mit ihr, viel Geduld und einer gehörigen Portion „Schmalz“ im Oberarm konnte eine Bäuerin kuhwarme Rohmilch in die Hauptbestandteile Fett und Wasser zerlegen, also beides voneinander trennen, separieren. Durch eine sehr schnell rotierende Trommel mit vielen sogenannten Scheidetellern, über die die gefilterte Milch lief, gewann frau auf diese Art und Weise Magermilch und Rahm, welche unter den beiden Auslassrohren aufgefangen wurden.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][cz_image size=“large“ id=“cz_74492″ image=“1705″][/cz_image][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text css=““]Trotz der maschinellen Hilfe war beim Zentrifugierprozess einiges zu beachten; gleichzeitig aber war er langwierig und etwas monoton. So durfte die große Handkurbel, die die innenliegende Schleudertrommel durch ein stark übersetztes Getriebe in Schwung brachte, nicht beliebig schnell in der Minute gedreht werden.
Um die richtige Drehzahl aber einhalten und kontrollieren zu können, half der Bedienerin eine simple Einrichtung. Und was verwendeten seinerzeit die Konstrukteure von Miele wohl dafür? Natürlich – eine (Fahrrad-)Glocke. Womit die Verbindung zu einigen anderen wichtigen Firmenprodukten elegant geschlossen wäre.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][cz_gap height=“20px“][cz_free_line id=“cz_69606″ sk_line=“background-color:#cccccc;height:1px;“][vc_column_text css=““ el_class=“smalltext“]
Text: Ernst Höntze; Fotos: Hans Eichinger
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